Witterungseinfluss auf den Zuckerertrag

Die Entwicklung des Zuckerertrages nahm den für Ertragskurven typischen sigmoiden Verlauf. Zwischen den Standorten traten dabei beträchtliche Unterschiede auf, die bereits zu Anfang der Vegetationsperiode erkennbar waren. 180 Tage nach der Aussaat (Anfang Oktober) wurde im Mittel aller Versuche ein Zuckerertrag von 12,17 t ha-1 erreicht, 17,36 t ha-1 an dem Standort mit dem höchsten und 8,30 t ha-1 an dem Standort mit dem niedrigsten Ertrag.

Diese Unterschiede sind auf die unterschiedlichen Bodeneigenschaften und insbesondere die Witterungsbedingungen zurückzuführen. Hohe Einstrahlung und Temperatur im Frühjahr ermöglichen eine zügige Jugendentwicklung, die hohe Erträge begünstigt. In den Sommermonaten sind überdurchschnittliche Temperaturen dagegen ungünstig für die Ertragsbildung, insbesondere in Kombination mit geringen Niederschlägen.