Direktkosten



Effektive Blattkrankheits-Bekämpfung: 2 x termingenaue Applikation (A) bzw. keine Spritzung (B) resultierten in Zuckergehalten von 18,0 % bzw. 15,2 % bei gleichem Erntetermin. Dies bedingte Unterschiede in der Bezahlung von mehr als 9 €/t Zuckerrüben

Effektive Blattkrankheits-Bekämpfung: 2 x termingenaue Applikation (A) bzw. keine Spritzung (B) resultierten in Zuckergehalten von 18,0 % bzw. 15,2 % bei gleichem Erntetermin. Dies bedingte Unterschiede in der Bezahlung von mehr als 9 €/t Zuckerrüben

Die Summe aller Kosten für Saatgut, Pflanzenschutzmittel (Herbizide, Fungizide und Insektizide), organische und mineralische Düngemittel, manuelle Unkrautbekämpfung und sonstige Kosten ergibt die Direktkosten. Sie beinhalten somit die Kosten für Verbrauchsmaterialien im Zuckerrübenanbau. Die Treibstoffkosten sind in den gesamten Lohnunternehmer- und Maschinenkosten enthalten.

Die Kosten für den Einsatz organischer und mineralischer Düngemittel wurden nur der Zuckerrübenproduktion zugeordnet, wenn sie vom Zuckerrübenanbauer bezahlt wurden. Sie wurden vernachlässigt, wenn Tierhalter für diese Kosten gezahlt hatten. Falls der Zuckerrübenanbauer dafür bezahlt wurde, organische Düngemittel zu verwerten, wie dies in den Niederlanden vorkommt, ist diese Zahlung in die Kostenrechnung als zusätzliche Zahlung eingegangen.

Die sonstigen Kosten umfassen die Kosten für das Saatgut von Zwischenfrüchten, Kosten für Abdeckung der Rübenmiete und Kosten für Präventionsmaßnahmen gegen Wind- und Wassererosion. Die Präventionskosten gegen Winderosion entsprechen dabei den Kosten für das Saatgut der Gerste (gesät kurz vor Zuckerrüben), Papiermasse oder Gülle (beide nach der Aussaat gespritzt).