Versuchsdurchführung

Jährlich steht an einem Standort nur eine Fruchtart im Felde. Angebaut wird eine betriebsübliche dreifeldrige Fruchtfolge, bei der nach Zuckerrüben stets Winterweizen folgt. Nachdem in den Anfangsjahren als dritte Frucht auch Sommergerste und Körnerleguminosen vertreten waren, sind diese inzwischen an allen Standorten durch Wintergetreide, vor allem Winterweizen, ersetzt. Aussaatsstärken und -termine sowie die Düngung sind einheitlich zu allen Verfahren (Ausnahme Zuckerrübe: 2 cm geringerer Kornabstand in Direktsaat). Der Pflanzenschutz, insbesondere der Herbizideinsatz, erfolgt demgegenüber verfahrensangepasst.

Die ökonomischen Auswertungen beruhen auf den erzielten Erlösen sowie dem tatsächlichen verfahrensspezifischen Betriebsmitteleinsatz (Saatgut, Dünger, Pflanzenschutzmittel, Maschinen, Lohn), der nach KTBL-Sätzen bewertet wurde.

Da am Einzelstandort keine Wiederholungen vorhanden sind, wird eine Varianzanalyse mit den Einzelergebnissen von jedem Standort und Jahr als Wiederholungen gerechnet. Grenzdifferenzen sind nach Tukey mit p=0,05 ausgewiesen.