Neues M.Sc.-Modul 'Forschungsorientiertes Lehren und Lernen im Pflanzenbau

Für Studierende, die Interesse an einer stärker forschungsorientierten Ausbildung haben oder sich auf ihre Masterarbeit optimal vorbereiten möchten, gibt es in diesem Sommer- und Wintersemester ein maßgeschneidertes Angebot. Im M.Sc.-Modul "Forschungs-orientiertes Lehren und Lernen im Pflanzenbau" können sie am IfZ ein eigenes Forschungsthema mit phytopathologischem oder pflanzenbaulichem Schwerpunkt bearbeiten.

Dabei werden Experimente im Feld, Gewächshaus oder Labor selbständig durchgeführt und ausgewertet. In einem begleitenden Seminar lernen die Studierenden, die eigenen Ergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext einzuordnen, darzustellen und zu diskutieren. Praktische Übungen zur Literatursuche und zum Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit runden die Veranstaltung ab.

„Die Motivation, ein Thema zu bearbeiten und nachher engagiert zu diskutieren, ist deutlich höher, wenn die Studierenden ihren Versuch von Anfang an, also von der Aussaat bis zur Ernte, betreuen“ stellt Dr. Daniela Christ heraus. Unterstützung für die praktische Arbeit erhalten die Studierenden nicht nur von den Dozentinnen Dr. Anna Jacobs (Pflanzenbau) und Dr. Daniela Christ (Phytomedizin), sondern auch von einem engagierten Team technischer Mitarbeiter.

Die einzelnen Themen sind an die Vegetationsperiode geknüpft, so dass sich das Seminar über Sommer- und Wintersemester erstreckt. "Auch Masterarbeiten müssen über einen längeren Zeitraum geplant werden", so Dr. Anna Jacobs. "Unser Modul bietet die Möglichkeit, sich an solche Zeiträume zu gewöhnen." Vielleicht entdecken die Studierenden im Verlauf der Veranstaltung ein Thema, das sie in ihrer Masterarbeit behandeln möchten. Wer aktiv auf der Suche nach einem Arbeitsthema ist, findet außerdem eine Liste aktuell verfügbarer Fragestellungen auf der IfZ-Internetseite - das gilt übrigens nicht nur für Teilnehmer des Moduls.  Verfügbare Themen.

Ziel des Moduls ist außerdem, zu zeigen, dass Wissenschaft und Forschung attraktive Arbeitsbereiche sind. "Die eine oder der andere ist im Anschluss vielleicht motiviert, in der Forschung zu bleiben", so Dr. Anna Jacobs.

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