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Herbizidstress bei Zuckerrüben: Physiologie, Symptomatik und Schadrelevanz

  • Autor/in: Beißner, L., G. Büttner
  • Jahr: 2000
  • Zeitschrift: Proc. 63. IIRB-Winterkongress
  • Verlag: Interlaken
  • Seite/n: 149-162

Abstract

Herbizide beeinflussen auch den Stoffwechsel der Kulturpflanze. In Gefäß- und Feldversuchen wurde geprüft, inwiefern konventionelle und gentechnisch Glufosinat bzw. Glyphosat tolerante Zuckerrüben durch die Applikation von Herbiziden in Stoffwechsel und Ertragsbildung beeinflusst werden. Eine selektive Wirkstoffkombination, wie sie im Zuckerrübenanbau zugelassen ist und im Feld angewandt wird, führte bei allen Genotypen zu einer reversiblen Beeinträchtigung der Photosynthese. Die gentechnisch herbizidtoleranten Sorten reagierten unterschiedlich auf die Applikation ihres Komplementärherbizides. Beim Glufosinat toleranten Genotyp wurde ebenfalls eine reversible Beeinträchtigung des photosynthetischen Energietransfers nach Glufosinat Applikation festgestellt. Die Funktion des Photosyntheseapparates der Glyphosat toleranten Pflanzen wurde durch die Applikation von Glyphosat nicht messbar beeinflusst. In Versuchen zum Einfluss einer differenzierten Herbizidbehandlung auf den Ertrag wurde festgestellt, dass die Applikation steigender Mengen selektiver Herbizide bei allen Genotypen zu einer deutlichen Abnahme des Bereinigten Zuckerertrages führte. Die Behandlung des Glyphosat toleranten Genotyps mit steigenden Mengen an Glyphosat hatte keinen quantifizierbaren Einfluss auf die Pflanzen. Die Glufosinat toleranten Rüben wurden durch die Behandlung mit ihrem Komplementärherbizid in ihrer Ertragsleistung negativ beeinflusst.
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