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Einfluss der Bestandesdichte auf die Qualität der maschinellen Zuckerrübenernte

  • Autor/in: Bavorová, M., H.-J. Koch
  • Jahr: 2000
  • Zeitschrift: Proc. 63. IIRB-Winterkongress
  • Verlag: Interlaken
  • Seite/n: 435-440

Abstract

Viele Versuche haben gezeigt, dass im Zuckerrübenanbau hohe Erträge und Verarbeitungsqualitäten nur mit Beständen von mindestens 80.000 Pfl. ha-1zu erreichen sind. Geht die Bestandesdichte wesentlich darüber hinaus, so wird in der Praxis eine Verschlechterung der Beerntbarkeit befürchtet. Ziel des vorgestellten Versuches war es deshalb, den Einfluss der Bestandesdichte auf die Rodequalität zu untersuchen. Zusätzlich wurde die Wirkung der Rodegeschwindigkeit geprüft. Im Jahr 1998 wurde ein zweifaktorieller Versuch mit abgestufter Bestandesdichte (50,75, 82, 108.000 Pfl. ha–1; ) und Rodegeschwindigkeit (3,5 und 5,5 km –1; ) durchgeführt. Der zum Roden benutzte 6-reihige selbstfahrende Köpfrodebunker wurde für jede Bestandesdichte und Rodegeschwindigkeit optimal eingestellt. Bei der höchsten Bestandesdichte von 108.000 Pfl. –1; war der Stückanteil ausreichend geköpfter Rüben am niedrigsten, während zu tief bzw. nicht geköpfte Rüben am häufigsten auftraten. Ungeköpfte Rüben wurden ebenfalls vermehrt bei einer Bestandsdichte von 75.000 Pfl. –1; festgestellt. Beide Bestandesdichten resultierten aus einer Ablageentfernung von 16,7 cm. Mit der Rodegeschwindigkeit stieg der Anteil ungeköpfter Rüben, während gleichzeitig der Anteil ausreichend geköpfter Rüben sank. Die geringsten Masseverluste durch Rübenspitzenbruch traten bei Bestandesdichten um 80.000 Pfl. –1; auf. Mit steigender Fahrgeschwindigkeit nahmen die Verluste durch Rübenspitzenbruch tendenziell zu.
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