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Einfluß von Bodentemperatur und Nährstoffversorgung auf das Wurzelwachstum von Zuckerrüben

  • Autor/in: Hoffmann, C., J. Buhse
  • Jahr: 1996
  • Zeitschrift: Proc. 59. IIRB-Kongreß
  • Verlag: Brüssel
  • Seite/n: 175-185
Gefunden in Abteilung Pflanzenbau

Abstract

Das Wachstum junger Zuckerüben wird in kaltem Boden behindert. Die Ergebnisse eines Gefäßversuches in der Klimakammer zeigen, dass niedrige Bodentemperatur hauptsächlich durch die Verringerung der Aufnahmeeffizienz der Einzelwurzel, dem P-Influx, auf das P-Aneignungsvermögen der Pflanzen wirkte. Das Wurzel/Sproß-Verhältnis wurde dagegen nicht beeinflusst, obwohl die absolute Wurzellänge bei 10°C erheblich geringer war als bei 20°C. Niedrige Temperatur vergrößerte den Wurzelradius und förderte die Wurzelhaarbildung. Zuckerrüben benötigen stets den gleichen P-Gehalt im Sproß, um eine Einheit Sproß-TM zu produzieren. Bei 10 °C erreichten die Pflanzen im ungedüngten Boden geringere P-Gehalte und damit geringere Relativerträge als bei 20 °C. Der Einfluß niedriger Bodentemperatur auf das Wachstum von Zuckerrüben ließ sich auch durch hohe P-Düngung nicht völlig ausgleichen.
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