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Zur Bekämpfung von Schädlingen der Zuckerrübe durch Saatgutbehandlung mit Imidacloprid

  • Autor/in: Bosch, U., W.R. Schäufele
  • Jahr: 1994
  • Zeitschrift: Gesunde Pflanzen 46
  • Seite/n: 44-55

Abstract

Der Wirkstoff Imidacloprid in der Pillenhüllenmasse von Zuckerrübensaatgut besitzt eine gute Wirkung gegenüber Bodenschädlingen und oberirdisch schädigenden Insekten, besonders den Blattläusen. Zwischen den verschiedenen Imidacloprid-Aufwandmengen 30, 45, 60 und 90 g a.i. je Saatguteinheit waren - so die Versuche der Zuckerrüben-Institute und der regionalen Arbeitsgemeinschaften unter praxisüblichen Bedingungen - mit geringem Befallsdruck keine signifikanten Unterschiede zu finden. Nur in Einzelfällen unter hohem Befallsdruck, z.B. durch unterirdisch fressende Onychiurus spp. oder Agriotes spp., war die protektive Wirkung in den mit 30 g a.i./Einheit überlegen. Die Behandlung des Saatguts mit Imidacloprid-behandeltem Saatgut hat in den meisten Fällen keine Qualitätsminderung zur Folge. Junge Rübenpflanzen aus Imidacloprid-behandeltem Saatgut können unter Streßbedingungen im Frühjahr Wachstumsstörungen aufweisen.
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