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Einfluss von Genotyp und Umwelt auf die Zusammensetzung des Schädlichen Stickstoffs in Zuckerrüben

  • Autor/in: Hoffmann, C., K. Mahn, B. Märländer
  • Jahr: 2002
  • Zeitschrift: Zuckerindustrie 127
  • Seite/n: 784-791

Abstract

Der lösliche Gesamtstickstoff in Zuckerrüben beeinträchtigt die Zuckergewinnung und wird daher als Schädlicher Stickstoff bezeichnet. Er setzt sich aus a-Amino-N, Betain, Nitrat und einem nicht näher identifizierten Rest-N zusammen. Für die Qualitätsanalyse wird jedoch nur der a-Amino-N stellvertretend für alle löslichen N-Verbindungen erfasst. Ziel dieses Projektes war es herauszufinden, welchen Effekt Genotyp und Umwelt auf die einzelnen Komponenten des Schädlichen Stickstoffs und deren Beziehung zueinander haben. Zu diesem Zweck wurden Breiproben aus Sortenversuchen von 52 Genotypen auf 22 Standorten in 2000 und 2001 untersucht. Für löslichen Gesamt-N, a-Amino-N und Betain war der Einfluss der Umwelt stärker als der des Genotyps, zudem gab es Interaktionen zwischen Umwelt und Genotyp. Die Ergebnisse zeigen, dass es eine enge Korrelation zwischen dem Gehalt an löslichem Gesamt-N und a-Amino-N gab, allerdings war das Steigungsmaß nicht für alle Genotypen identisch. Der Anteil von a-Amino-N am löslichen Gesamt-N stieg mit zunehmendem a-Amino-N-Gehalt an, unabhängig davon, ob der a-Amino-N-Gehalt durch den Einfluss von Genotyp oder Umwelt erhöht war. Der Anteil Betain nahm mit steigendem Anteil an a-Amino-N ab, da Betain weniger auf Umwelteinflüsse reagierte als a-Amino-N. Die Zusammensetzung des löslichen Gesamt-N scheint somit deutlich variabel und kann weder zwischen verschiedenen Genotypen noch für einen Genotyp unter wechselnden Umweltbedingungen als konstant angesehen werden.
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