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Einfluss dauerhaft konservierender Bodenbearbeitung auf die Erosionsanfälligkeit von Ackerböden

  • Autor/in: Dieckmann, J., O. Tomanová, H. Miller, H.-J. Koch
  • Jahr: 2004
  • Zeitschrift: Proc. 67. IIRB-Congress
  • Seite/n: 237-241
Gefunden in Abteilung Pflanzenbau

Abstract

Beim Anbau von Zuckerrüben ist der Boden während der Jugendentwicklung längere Zeit nur unvollständig bedeckt. Wird diese Frucht auf Lössböden in Hanglagen angebaut, kann ein erhöhtes Risiko für Bodenerosion durch Wasser bestehen. Durch konservierende Bodenbearbeitung wird erosiver Bodenabtrag erheblich reduziert. Diese Hypothese wird an mehreren Standorten in Süd- und Ostdeutschland geprüft. Die Untersuchungen werden auf Großflächen (2,5 – 10 ha je Variante) durchgeführt, die seit 1992 mit praxisüblichen Maschinen differenziert bearbeitet werden. Geprüft werden die Verfahren Pflug (30 cm tief), Mulch (maximal 10 cm tief, mischend) und Direktsaat (keine Bodenbearbeitung mit Ausnahme einer ca. 2 cm flachen Saatbettbereitung zu Zuckerrüben). Erste Ergebnisse liegen aus dem Frühjahr 2003 (Zuckerrüben nach Vorfrucht Winterweizen, Stroh verbleibt im Feld) vor. Mit abnehmender Bearbeitungsintensität stieg der Mulchdeckungsgrad sowie die Stabilität der Bodenaggregate an der Oberfläche an. Weiterhin nahm die Anzahl biogener Makroporen zu (13 cm Bodentiefe). Damit einhergehend wurde ein deutlicher Rückgang des Oberflächenabflusses bei Starkregen (Regensimulation) gemessen. Aufgrund des zusätzlich verringerten Gehaltes an Bodenpartikeln im Abfluss sank der Bodenabtrag nochmals beträchtlich. Diese Ergebnisse bestätigen die Ausgangshypothese und zeigen die Leistungsfähigkeit konservierender Bodenbearbeitung für einen umweltschonenden Zuckerrübenanbau.
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