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Einfluss konservierender Bodenbearbeitung auf Ertrag, Qualität, Rentabilität und Cercosporabefall von Zuckerrüben - Ergebnisse einer Versuchsserie auf Großflächen

  • Autor/in: Pringas, C., B. Märländer
  • Jahr: 2004
  • Zeitschrift: Pflanzenbauwiss. 8
  • Seite/n: 82-90
Gefunden in Abteilung Pflanzenbau

Abstract

Um den Einfluss konservierender Bodenbearbeitung in einer Zuckerrüben-Winterweizen-Wintergetreide-Fruchtfolge zu untersuchen, wurden seit 1994 auf Großflächen an zehn Standorten in Süd- und Ostdeutschland vier Bodenbearbeitungsverfahren (konventionell mit Pflug, konservierend mit „Locker“ und ohne Lockerung „Mulch“ und Direktsaat) geprüft. Im vorliegenden Beitrag werden für den Zuckerrübenanbau Einflüsse der Bodenbearbeitung auf pflanzenbauliche und ökonomische Kenngrößen sowie den Cercosporabefall vorgestellt. Pflanzendichte, Rübenertrag und Bereinigter Zuckerertrag von Zuckerrüben wiesen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Bodenbearbeitungsverfahren Pflug, Locker und Mulch auf, signifikant geringere Werte wurden jedoch nach Direktsaat festgestellt. Zuckergehalt und Standardmelasseverlust blieben von der Bodenbearbeitung unbeeinflusst. Konservierende Bodenbearbeitung verursachte etwas geringere Kosten und führte damit zu geringfügig höherem Vergleichsdeckungsbeitrag gegenüber der Bodenbearbeitung mit dem Pflug. Dagegen bewirkte Direktsaat einen gravierend geringeren Erlös bei etwa gleich hohen Kosten. Der Cercosporabefall variierte erheblich zwischen den Jahren und Standorten. Innerhalb eines Standortes wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen den Bodenbearbeitungsverfahren festgestellt. Insgesamt erwies sich konservierende Bodenbearbeitung im hohen Maße als praxistauglich.
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