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Strategien zur Reduktion des Herbizideinsatzes im Zuckerrübenanbau (2003-2006)

  • Autor/in: Bruns, C., E. Ladewig, B. Märländer
  • Jahr: 2008
  • Zeitschrift: Journal of Plant Diseases and Plant Protection, Special Issue XXI
  • Seite/n: 479-482

Abstract

Um die Möglichkeiten der Reduktion der Applikation von Herbiziden im Zuckerrübenanbau zu testen, wurden verschiedene Strategien der Applikation von 2003-2006 an jährlich 5 Standorten in Deutschland geprüft. Die Applikation boden- und blattaktiver Wirkstoffe erfolgte in Mischungen von bis zu sechs Herbiziden. Ermittelt wurden der Unkrautdeckungsgrad in der unbehandelten Kontrolle, der Wirkungsgrad der Herbizidanwendung, Ertrag und Qualität der Zuckerrüben, der normierte Behandlungsindex und die Mittelkosten. Die standortangepasste, flexible Applikation von boden- und blattaktiven Wirkstoffen, aber auch der Einsatz einer reduzierten Mischung (im Mittel ca. 75% Reduktion der zugelassenen Aufwandmenge) von sechs Herbiziden mit einer festgelegten Gesamtwirkstoffmenge von 1,6kg/ha erreichten die höchsten Wirkungsgrade und die höchsten Bereinigten Zuckererträge. Eine Reduktion um ca. 90% der zugelassenen maximalen Aufwandmenge pro NAK wie auch die Applikation ausschließlich blattaktiver Wirkstoffe, führte zu nicht ausreichenden Wirkungsgraden (≤95%). Die Herbizidvarianten unterschieden sich in Bereinigten Zuckerertrag von der unbehandelten Kontrolle, wiesen untereinander jedoch keine signifikanten Unterschiede auf. Zwischen dem normierten Behandlungsindex und dem Gesamtwirkungsgrad bestand keine Beziehung. Allerdings nahm mit steigendem normierten Behandlungsindex die Wirkungssicherheit der Unkrautregulierung zu.
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