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Wirkung von Herbizid-Strategien auf die Regenwurmpopulation und Aktivität der Bodenfauna in Zuckerrüben in Abhängigkeit von Bodenbearbeitung und Standort

  • Autor/in: Marwitz, A., E. Ladewig, B. Märländer
  • Jahr: 2011
  • Zeitschrift: Zuckerindustrie 136
  • Seite/n: 41-52

Abstract

Bei der Herbizidanwendung im Zuckerrübenanbau gewinnen Minimengen zunehmend an Bedeutung. Die Umweltwirkungen dieser innovativen Strategie, mit einer hohen Anzahl von Wirkstoffen und stark reduzierten Aufwandmengen, sind jedoch bisher unbekannt. Im Jahr 2008 wurden in Feldversuchen die Minimengen mit zwei weiteren Herbizid-Strategien (100 und ≤50 % der zugelassenen Aufwandmenge mit geringerer Wirkstoffanzahl) auf bundesweit neun, für den Zuckerrübenanbau in Deutschland repräsentativen Untersuchungsflächen jeweils in einem Pflug- und einem Mulchsystem verglichen. Zur ökotoxikologischen Charakterisierung der Bewirtschaftungsmaßnahmen und deren Implikation auf die Bodenfauna wurden die Umweltindikatoren Regenwurmpopulation, Dekomposition und Fraßaktivität verwendet. Alle drei Indikatoren zeigten einheitlich die größten Differenzen zwischen den Standorten. Eine Abstufung der Umweltwirkung stellte sich auch bei den Bodenbearbeitungssystemen heraus. Die extensive (Mulch) wies gegenüber der intensiven (Pflug) Bodenbearbeitung für alle Bewertungsgrößen stets höhere Werte auf. Zwischen den Herbizid-Strategien wurden die bei weitem geringsten bodenfaunistischen Unterschiede festgestellt.
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