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Fusarium in Zuckerrüben

  • Autor/in: Christ, D., M. Varrelmann
  • Jahr: 2011
  • Zeitschrift: Sugar Industry 136
  • Seite/n: 161-171
  • Stichworte: Lagerung Mykotoxine Fusarium Yellows Endophyten

Abstract

Fusarien treten weltweit als Pathogene an allen wichtigen Kulturpflanzen auf und können zu großen Ertrags- und Qualitätsverlusten führen. Von besonderem Interesse ist die Fähigkeit dieser Gattung, Mykotoxine zu produzieren, die zu Gesundheitsschäden bei Mensch und Tier führen können. Auch Zuckerrüben können in allen Entwicklungsstadien und während der Lagerung von unterschiedlichen Fusarium spp. befallen werden, wobei das Wissen zu Schadensumfang und Mykotoxinkontamination noch sehr begrenzt ist. Während in den USA vor allem „Fusarium Yellows“ und „Fusarium Root Rot“ zu Verlusten in Ertrag und Weißzuckergehalt führen, sind in Europa eher sekundäre Rübenfäulen zu beobachten. Ebenso wie Lagerfäulen sind diese jedoch nur schwer zu quantifizieren. Problematisch bei der Untersuchung von Fusarium in Zuckerrüben ist die Abgrenzung von Pathogenen, Saprophyten und Endophyten. Im vorliegenden Review wird ein Überblick über die Erregerbiologie und Methoden zur Artbestimmung sowie über alle bekannten Fusarium-bedingten Rübenkrankheiten gegeben und auf Schwierigkeiten bei der Ursachenfindung hingewiesen.
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