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Stickstoff-Düngung und Treibhausgasemissionen

  • Autor/in: Trimpler, K., N. Stockfisch, B. Märländer
  • Jahr: 2013
  • Zeitschrift: Sugar Industry 138
  • Seite/n: 727-736
  • Stichworte: Effizienz Betriebsbefragung N-Düngung efficiency farm survey Treibhausgasemissionen N2O N-fertilizer application greenhouse gas emissions

Abstract

Die N-Düngung im Zuckerrübenanbau ist eine wichtige Anbaumaßnahme zur Ertragssicherung. Jedoch kann sie sich auch negativ auf die Umwelt auswirken. Eine unsachgemäße oder übermäßige Ausbringung von N-Dünger kann die Qualität des Grundwassers und naturnahe Ökosysteme beeinträchtigen. Anhand von Praxisdaten aus einer Betriebsbefragung werden verschiedene Kennwerte für die N-Düngung im Zuckerrübenanbau untersucht. Die Daten von 1020 Schlägen aus den Jahren 2004, 2010 und 2011 zeigten eine mittlere N-Düngung von 122 kg N ha–1 bis 128 kg N ha–1 für die einzelnen Jahre. Der Bilanzsaldo sank von 12 kg N ha–1 (2004) auf –24 kg N ha–1 (2011). Der BZE stieg von 10,6 t ha–1 im Jahr 2004 auf 12,9 t ha–1 im Jahr 2011. Auch eine gestiegene Effizienz der N-Düngung konnte verzeichnet werden. Die Landwirtschaft gilt als einer der Hauptverursacher von direkten N2O-Emissionen, die im Wesentlichen durch N-Dünger entstehen. Die Treibhausgasemissionen für den Zuckerrübenanbau liegen bei durchschnittlich 2 t CO2eq ha–1 und entsprechen somit den von der EU angenommenen Standardwerten. Zu den aktuellen Herausforderungen im praktischen Zuckerrübenanbau gehört, die Umweltbelastungen durch Auswaschungen und Treibhausgasemissionen so gering wie möglich zu halten ohne die Wirtschaftlichkeit zu beeinträchtigen.
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