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Nährstoffwechselwirkungen

  • Langtitel: Nährstoffwechselwirkungen EUF
  • Status: abgeschlossen
  • Mitarbeiter/in: Holger Lemme, Sven Fischer
  • Betreuer/in: Heinz-Josef Koch
  • Kategorie: Boden, Pflanzenernährung
Dienstag, 20 Januar 2015 14:57

Die Kalkung des Bodens kann durch Anhebung des pH-Wertes und Zufuhr von Calcium (Ca) wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenverfügbarkeit zahlreicher Nährstoffe haben. Im Projekt Nährstoffwechselwirkungen soll der Einfluss der Konzentration der Ca++-Ionen und des pH-Wertes auf die pflanzenverfügbaren Gehalte der Nährstoffe N, P, K, Mg, S, und B in Labor- und Feldversuchen untersucht werden. Weiterführendes Ziel ist es, die Düngeempfehlung auf der Grundlage der Bodenuntersuchung mittels Elektro-Ultrafiltration (EUF) insbesondere auf Standorten mit niedriger Ca-Versorgung zu optimieren. Das EUF-Projekt wird in zwei Teilprojekten bearbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt des ersten Projektteils auf Laborversuchen unter möglichst standardisierten Bedingungen, der Schwerpunkt des zweiten Teils auf Feldversuchen unter praxisrelevanten Einflussfaktoren.

Das EUF-Projekt wird in zwei Teilprojekten bearbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt des ersten Projektteils auf Laborversuchen unter möglichst standardisierten Bedingungen, der Schwerpunkt des zweiten Teils auf Feldversuchen unter praxisrelevanten Einflussfaktoren.
euf projekt

Teilprojekt 1: Zur unabhängigen Untersuchung der Effekte von Ca-Zugabe und pH-Anstieg werden zusätzlich zum Kalk in seiner Wirkung vergleichbare Stoffe verwendet. Ein der Kalkgabe äquivalenter pH-Anstieg wird durch die Zugabe von verdünnter Natronlauge, eine äquivalente Menge an Ca++-Ionen durch die Zugabe von Gips (Calciumsulfat) erzielt. Neben diesen drei Zuschlagstoffen und verschiedenen Zuschlagsmengen ist deren Einwirkdauer (= Inkubationszeit) vor der Bodenbeprobung und dem sich unmittelbar anschließenden Vegetationsversuch im Gewächshaus mit Zuckerrüben von hoher Bedeutung. Neben einer Langzeitinkubationsvariante (IS λ) werden Zeiträume von 24, 8, 4 und 0 Wochen untersucht. Bei den verwendeten Böden handelt es sich um Göttinger (Gö) und Ochsenfurter (Oc) Zuckerrübenstandorte.

labor gewaechshausversuche 3

Teilprojekt 2: Um die Effekte einer Kalkgabe in Höhe von 3.000 bzw. 12.000 kg CaO ha-1 zu prüfen, werden auf 30 mittel- und süddeutschen Zuckerrübenstandorten Inkubationsversuche angelegt. Über einen Zeitraum von 24 Wochen nach der Düngung mit Branntkalk werden zu fünf Terminen Bodenproben entnommen und pH-Werte sowie die Nährstoffgehalte mittels Elektro-Ultrafiltration (EUF) untersucht. In einer zweiten Serie werden ebenfalls in Mittel- und Süddeutschland sechs Vegetationsversuche mit Zuckerrüben angelegt. Um den Ertrag und die Nährstoffaufnahme zu prüfen, wird in diesen Versuchen neben der Kalkdüngung auch die Kalium-, Magnesium- sowie die Stickstoffdüngung variiert.

  • EUF-Extraktion (PEUF, KEUF, MgEUF, CaEUF, NEUF, BEUF)
  • Extraktion nach LUFA (PCAL, KCAL, MgCaCl2)
  • P- und B-Fraktionierung nach Hedley
  • CaCO3
  • potentielle Kationenaustauschkapazität und austauschbare Kationen (Ca, Mg, Na, K, Al)
  • Gesamtgehalte von C und N

 

Partner im Verbundprojekt sind: IfZ, Bodengesundheitsdienst, EUF-Arbeitsgemeinschaft, Kuratorium für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau Ochsenfurt, K+S KALI GmbH 

 

Einfluss von calcium

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