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Integrierte Nematodenkontrolle

  • Langtitel: Integrierte Nematodenkontrolle in Norddeutschland - Zwischenfruchtanbau, Sortenwahl, Nematizideinsatz
  • Status: aktiv
  • Mitarbeiter/in: Melanie Hauer
  • Betreuer/in: Heinz-Josef Koch
  • Kategorie: Integrierter Pflanzenschutz, Pflanzenkrankheiten, Pflanzenernährung
Mittwoch, 19 November 2014 00:00

Der Rübenzystennematode Heterodera schachtii gewinnt im Zuckerrübenanbau immer mehr an Bedeutung und kann auf Flächen mit hohem Nematodenbefall zu Ertragseinbußen bis zu 50% führen. Auf die Nematodenvermehrung kann sowohl mit dem Anbau resistenter Zwischenfrüchte (Senf) als auch mit dem Einsatz nematodenresistenter Zuckerrübensorten Einfluss genommen werden. Die Möglichkeit einer Nematizidanwendung ist in Deutschland für Zuckerrüben derzeit nicht zugelassen, folgt jedoch dem integrierten Ansatz zur Verringerung des Nematodenbefalls und soll somit im Rahmen dieses Projektes untersucht werden.

In den Versuchsjahren 2013 und 2014 werden Feldexperimente auf jeweils 5 Standorten mit unterschiedlichem Nematodenbefall durchgeführt, um ein Konzept zur integrierten Nematodenkontrolle zu entwickeln. Untersucht werden dabei drei Zuckerrübensortentypen, die in der Ertragsleistung anfällig, tolerant und resistent gegenüber Nematoden wirken. Weiterhin soll die Wassernutzungseffizienz erfasst werden, um genotypische Unterschiede in der Ausschöpfung des Ertragspotentials eines Standortes abzuschätzen.

Darüber hinaus soll der Einfluss des Zwischenfruchtanbaus (Mischung, nematodenresistenter Senf) auf die Bodenstruktur, den N-Haushalt und die Wasserverfügbarkeit für die nachfolgende Zuckerrübe untersucht werden.

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