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Energiefruchtfolgen

  • Langtitel: Die Zuckerrübe als Energiepflanze in Fruchtfolgen auf hoch produktiven Standorten - eine pflanzenbaulich/ökonomische Systemanalyse
  • Status: aktiv
  • Mitarbeiter/in: Wiebke Brauer-Siebrecht, Anna Jacobs
  • Betreuer/in: Anna Jacobs (Projektkoordination), Heinz-Josef Koch
  • Kategorie: Erneuerbare Energien, Boden, Ökonomie, Umweltwirkungen, Fruchtfolgen
Mittwoch, 19 November 2014 00:00

Der Nationale Biomasseaktionsplan der Bundesregierung (BMU und BMELV, 2009) sieht vor, die energetische Nutzung von regenerativer Biomasse z. B. durch die Produktion von Biogas zu steigern. Diese muss gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Standards erfüllen. Somit ist auch der Anbau von Energiefrüchten umfassend und damit nach dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung zu beurteilen und ggf. zu optimieren. Die derzeit bedeutendste Kulturart für das Produktionsziel Biogas ist Silomais, dessen regional hohe Anbaukonzentration ökologische Nachteile birgt und eine oft nur geringe gesellschaftliche Akzeptanz hat. Zuckerrüben eignen sich ebenfalls für die Produktion von Biogas, sind jedoch im Unterschied zu Mais nicht selbstverträglich und fordern einen Anbau in Fruchtfolgen, z. B. mit Backweizen. So können aufgelockerte Fruchtfolgen mit Energie- und Marktfrüchten entstehen, die neben positiven ökologischen Effekten die gesellschaftliche Akzeptanz der Erzeugung von Bioenergie stärken und gleichzeitig eine hohe ökonomische Effizienz aufweisen. Dieser Zusammenhang soll im Verbundprojekt untersucht werden. Unter anderem werden in Feldversuchen die technisch-ökologische sowie die ökonomische Effizienz verschiedener Fruchtfolgen mit Silomais und/oder Zuckerrüben als Energiefrucht sowie Backweizen als Marktfrucht (untersuchte Fruchtfolgen) auf den Betrachtungsebenen Feld, Betrieb, Region und Nation bewertet. Dieser ganzheitliche Untersuchungsansatz hat zum Ziel, Handlungsempfehlungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Biomasseanbaus zu formulieren. Im Besonderen wird untersucht, wie sich der Anbau von Zuckerrüben und bzw. oder Silomais in Energiefruchtfolgen auswirkt auf:

Synthese technisch-ökologische Effizienz
Teilprojekt 3; Synthese ökonomische Effizienz I)
Teilprojekt 4; Synthese ökonomische Effizienz II

Verschiedene Fruchtfolgen werden in insgesamt vier mehrjährigen Feldversuchen an drei verschiedenen Standorten (Aiterhofen, Harste, Etzdorf) untersucht. Jedes Jahr stehen alle Fruchtfolgefelder im Feld und können auf die verschiedensten Parameter überprüft werden. Hierbei werden Zuckerrüben und Silomais als Energiefrüchte (Produktionsziel Biogas) und Winterweizen als Marktfrucht betrachtet.

Angelegte Fruchtfolgen

 

 

Die Förderung des Projektes erfolgt durch finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

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