RhizoWheat
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Dr. Dennis Grunwald
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Laufzeit:
03/2024 – 02/2027
Projektteam:
Dr. Dennis Grunwald
Abteilung:
Förderung:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Kooperation(en):
Universität Kiel, Abteilung Acker- und Pflanzenbau; Universität Kiel, Abteilung Molekular Phytopathologie und Biotechnologie; Universität Kiel, Abteilung Boden- und Pflanzenmikrobiom; Forschungszentrum Jülich, Institut für Bio- und Geowissenschaften; Julius Kühn-Institut, Institut für Epidemiologie und Pathogendiagnostik
Weizen ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit und die Kulturart mit der größten Anbaufläche in Deutschland. Beim Anbau nach verschiedenen Vorfrüchten treten teils erhebliche Ertragsunterschiede auf, vor allem sind niedrige Erträge beim Anbau in Selbstfolge und hohe Erträge nach Winterraps vielfach gezeigt worden. Die Ursachen für diese Vorfruchteffekte sind allerdings nicht hinreichend geklärt. Weiter gibt es kaum Untersuchungen zum Einfluss anderer wirtschaftlich bedeutsamer Vorfrüchte wie Zuckerrübe und Silomais.
Die Untersuchungen dieses Verbundprojektes sollen zu einer Klärung dieser offenen Fragen beitragen und konzentrieren sich auf die komplexen Prozesse in der Rhizosphäre und die Auswirkungen dieser auf den Wasser- und Nährstoffhaushalt der Pflanzen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen im Institut für Zuckerrübenforschung ist die Analyse der Wurzel- und der Stickstoffdynamik bei Weizen nach den Vorfrüchten Winterweizen, Winterraps, Zuckerrübe und Silomais.
Der Systemversuch Fruchtfolge, ein seit 2005 bestehender Langzeitversuch des IfZ zu Fruchtfolgeeffekten auf Winterweizen und Zuckerrübe, bildet die Grundlage für die Untersuchungen. Es sollen unter anderem mit verschiedenen Ansätzen die Entwicklung des Wurzelwachstums, der N-Versorgung und -Aufnahme der Pflanzen sowie des Pflanzenwachstums über die Zeit erfasst werden.
Ziel des Verbundprojektes ist die Aufklärung und Quantifizierung der Prozesse, die zu Ertragsunterschieden von Weizen nach verschiedenen Vorfrüchten beitragen. Mit am Projekt beteiligt sind Institute und Einrichtungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Projektkoordination), des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig und des Forschungszentrums Jülich, die sich in weiteren Schwerpunkten genotypischen Modifizierungen des Vorfruchteffekts sowie möglichen Strategien zur Abmilderung des Ertragsrückgangs bei Weizen in Selbstfolge widmen.
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