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Zuckerrübenanbau im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Anklam. Teil 1: Struktur der Betriebe und des Zuckerrübenanbaus

  • Autor/in: Merkes, R., M. Sauer, E. Ladewig, C. Prozell
  • Jahr: 1997
  • Zeitschrift: Zuckerindustrie 122
  • Seite/n: 803-808

Abstract

Durch eine repräsentative Umfrage bei einem Drittel der Rübenlieferanten der Zuckerfabrik Anklam konnten umfassende Daten zur Struktur der Betriebe und zum Anbau von Zuckerrüben gewonnen werden. Die Betriebe hatten im Jahr 1995 eine durchschnittliche Ackerfläche von 1052 ha und eine durchschnittliche Rübenfläche von 47 ha. In den meisten Betrieben gibt es nur einen Schlag mit Rüben. Die Rübenquoten weisen in allen Regionen und Betriebsgrößen nur geringe Schwankungen um den Ackerflächendurchschnitt von 1,8 t je ha auf. Mit zunehmender Betriebsgröße nehmen von sieben angegebenen Rechtsformen der Betriebe diejenigen der juristischen Personengesellschaften stark zu. Viehdichten, Fruchtfolgen und allgemeine Bewirtschaftung sind bei allen Rechtsformen und Betriebsgrößen bemerkenswert ähnlich. Auf 68 % der Rübenflächen werden organische Dünger verarbeitet. Bodenanalysen werden vor dem Anbau von Zuckerrüben auf 61 % der Flächen durchgeführt. Es werden sowohl im Eigenbetrieb als auch im Lohneinsatz Maschinen mit großen Arbeitsbreiten eingesetzt. Lohnunternehmer säen 36 % und ernten 66% der Zuckerrüben. Zielsetzung der Betriebe ist eine Stabilisierung des Feldaufgangs, der Erträge und der Rübenqualität auf höchstem Niveau.
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