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Entwicklung des Schädlichen Stickstoffs

  • Autor/in: Mäck, G., C. Hoffmann
  • Jahr: 2004
  • Zeitschrift: Zuckerindustrie 129
  • Seite/n: 660-667

Abstract

Stellvertretend für alle Komponenten des Schädlichen Stickstoffs wird nur der a-Amino-N in der Qualitätsbewertung der Zuckerrübe und in der Züchtung berücksichtigt. Es galt daher zu klären, ob sich die Selektion auf einen niedrigen a-Amino-N-Gehalt in der Rübe auch auf andere lösliche N-Verbindungen oder andere Organe auswirkt und welche physiologischen Mechanismen dabei eine Rolle spielen. Die Untersuchungen wurden an zwei Genotypen, die im Feldversuch an drei Standorten angebaut wurden, durchgeführt. Die Genotypen wurden aufgrund ihrer unterschiedlichen a-Amino-N-Gehalte in der Rübe ausgewählt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich eine Verminderung des a-Amino-N-Gehalts durch Selektion nicht in allen Komponenten des Schädlichen Stickstoffs auswirkt, sondern überwiegend im Glutamin-Stoffwechsel. Effekte auf den Nitrat-, Protein- und Betaingehalt wurden nicht sichtbar. Unterschiede im Gehalt von Glutamin und a-Amino-N in der Rübe beruhten auf Unterschieden in der Aktivität der Glutaminsynthetase in Rübe und Kopf. Interessanterweise wurden in Blattspreiten und –stielen kaum genotypische Unterschiede gemessen. Die genotypischen Unterschiede in Rübe und Kopf wurden mit zunehmendem Pflanzenalter ausgeprägter, sie waren jedoch bereits zum ersten Erntetermin (111 Tage nach Aussaat) meßbar.
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