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Integrierte Kontrolle von R. solani durch resistente Sorten

  • Autor/in: Buhre, C., G. Wagner, S. Kluth, C. Kluth, R. Apfelbeck, M. Varrelmann
  • Jahr: 2007
  • Zeitschrift: Zuckerindustrie 132
  • Seite/n: 50-55
  • Stichworte: Zuckerrübe Fruchtfolge Mais Resistenz Sortenwahl

Abstract

Die Späte Rübenfäule, verursacht durch den bodenbürtigen Pilz Rhizoctonia solani (Kühn) Anastomosegruppe 2-2IIIB, führt im deutschen Zuckerrübenanbau zunehmend zu Ertragsverlusten. Um Möglichkeiten einer integrierten Kontrolle auf das Krankheitsauftreten sowie Einfluss auf Ertrag und Qualität von Zuckerrüben zu untersuchen, wurde in den Jahren 2001 und 2002 ein vierfaktorieller Feldversuch an vier Standorten mit natürlichem Rhizoctonia-Befall nahe Plattling (Niederbayern) angelegt. In dem Versuch wurden verschiedene Fruchtfolgen, Bodenbearbeitungsvarianten und unterschiedlich resistente Zuckerrübensorten kombiniert. Im letzten Versuchsjahr erfolgte der Anbau von zwei unterschiedlich toleranten Körnermaissorten. Die deutlichsten Effekte wurden durch Sortenwahl und Fruchtfolge erzielt. Die variierte Bodenbearbeitung allein hatte keinen Effekt auf Rhizoctonia-Befall und Bereinigten Zuckerertrag (BZE). Die resistente Zuckerrübensorte zeichnete sich auf den natürlichen Rhizoctonia-Befallsstandorten durch geringere Befallsintensität sowie signifikant höhere Erträge gegenüber der anfälligen Sorte aus. Daneben war ein deutlicher Einfluss der Fruchtfolge auf den Bereinigten Zuckerertrag nachweisbar. Mit zunehmenden Anteil Mais in der Fruchtfolge wurde der Befall stärker und dadurch der BZE reduziert. Im Maisanbau des letzten Versuchsjahres konnte ebenfalls ein signifikanter Einfluss der Fruchtfolge auf den Gesamttrockenmasse-Ertrag festgestellt werden.
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