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Festigkeit von Zuckerrüben

  • Langtitel: Parameter zur Erfassung der Festigkeit des Rübenkörpers von Zuckerrüben zur Verbesserung der Effizienz bei Lagerung und Verarbeitung
  • Status: aktiv
  • Mitarbeiter/in: Gunnar Kleuker
  • Betreuer/in: Christa Hoffmann
  • Kategorie: Lagerung, Ernte, Qualität
Donnerstag, 29 März 2018 10:40

Es häufen sich Beobachtungen, dass Zuckerrüben bei mechanischer Belastung wie Ernte und Verladen/Abladen zerbrechen. Der Bruch resultiert in Masseverlusten, zudem führen die Verletzungen bei der Lagerung zu höheren Zuckerverlusten. Durch die Akkumulation von Invertzucker wird zugleich die Verarbeitungsqualität deutlich vermindert. Offensichtlich hat sich die Festigkeit von Zuckerrüben geändert, was u.a. auch auf eine Änderungen in der Inhaltsstoffzusammensetzung im Laufe des Züchtungsprozesses (geringerer Markgehalt) zurückzuführen ist. Da sich die Festigkeit der Rübe auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirkt, kann sie nur durch die Verbesserung des Rohstoffs durch Züchtung wieder verändert werden.

Es ist anzunehmen, dass die Festigkeit der Rübe mit der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, insbesondere der Zellwandbestandteile, zusammenhängt. So ist der Wurzelbruch bei Rüben mit geringem Markgehalt höher. Da eine Texturanalyse mit der Bestimmung von Penetration, Kompression und Bruchfestigkeit zeitaufwendig ist, wäre eine einfache Methode hilfreich, mit der die bio-physikalischen Eigenschaften von Zuckerrüben erfasst werden können. Breitbandige impedanzspektroskopische Messungen ermöglichen die Erfassung der zellulären Eigenschaften und des Wasseranteils von Pflanzen. Es ist somit notwendig, einen einfachen Parameter zu ermitteln, mit dem die Züchtungsziele angepasst werden können, um den Rohstoff Rübe zu verbessern.

Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba), Heilbad Heiligenstadt, durchgeführt.

 

 

Das o.g. IGF-Vorhaben der Forschungsvereinigung Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI), Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn wird/wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

 

 

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