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Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau in Deutschland – Situationsanalyse 2018

  • Autor/in: Ladewig, E., C. Buhre, C. Kenter, N. Stockfisch, M. Varrelmann, A.-K. Mahlein
  • Jahr: 2018
  • Zeitschrift: Sugar Industry 143
  • Seite/n: 708-722

Abstract

Die Kontrolle von Schaderregern ist eine wesentliche Vor- aussetzung zur Sicherung der Erträge von Kulturpflanzen. Diese Situationsanalyse stellt das Auftreten von Unkräu- tern, Krankheiten und tierischen Schädlingen im Zuckerrü- benanbau in Deutschland dar und erläutert die Verfahren zu ihrer Kontrolle. Wesentlicher Baustein des integrierten Pflanzenschutzes, der in der EU maßgeblich ist, sind Sorten mit Resistenz- oder Toleranzeigenschaften, z. B. gegenüber Rizomania oder Nematoden. Zur Bekämpfung von Schad- erregern werden auch chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt, deren aktuelle und mittelfristige Verfügbarkeit gezeigt ist. Hier steht der Zuckerrübenanbau derzeit vor großen Herausforderungen, insbesondere durch den Weg- fall der neonicotinoiden Saatgutbeizungen ab 2019. Neben der Zulassungssituation, die auch noch weitere Wirkstoffe betrifft, spielt auch die Entwicklung von resistenten Schad- erregern eine entscheidende Rolle für die Verfügbarkeit effi- zienter chemischer Bekämpfungsverfahren. Konsequenzen für den zukünftigen Pflanzenschutz im Zuckerrübenanbau werden aufgezeigt. Für eine längerfristige Nutzung der vor- handenen Wirkstoffe ist ein spezifisches Resistenzmanage- ment unerlässlich.
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